Was wir machen.

Die ländliche Region wieder aktiv gestalten, ein breites kulturelles Angebot etablieren, attraktive Arbeitsplätze in innovativen und nachhaltigen Branchen schaffen, die Vorteile der Stadt auf das Land holen und trotzdem die Vorteile des ländlichen Lebens erhalten. Das alles soll in Zukunft in Arfrade möglich werden. In den nächsten Jahren soll hier ein überregionales Vorzeigeprojekt zur Belebung des ländlichen Raumes entstehen, wobei alle Lebensbereiche von Wohnen, Arbeiten und der Freizeitgestaltung tangiert werden sollen.

Es soll günstigen Wohnraum zur generationsübergreifenden Gemeinschaftsbildung geben sowie eine Siedlung mit individuell konzipierten Tiny Houses, die sowohl zu Wohnzwecken als auch gewerblich, z. B. als Bürohäuser genutzt werden sollen. Zusätzlich sollen Möglichkeiten und Raum für Freizeitgestaltungen im Kunst-, Kultur- und Sportbereich geschaffen werden. Weiterhin soll ein innovatives Firmencluster entstehen und dabei der landwirtschaftliche Betrieb weitergeführt und -entwickelt werden. In den letzten Jahren wurden hierfür in allen Bereichen mehr als nur die Grundlagen geschaffen.

Übersicht der Vorhaben

Du kannst mitwirken.

Nach einer längeren internen Planungsphase, bei der auch mehrere ArchitektInnen und ProfessorInnen beteiligt waren, sind wir im Sommer 2021 mit unseren Konzepten an die Gemeinde Stockelsdorf und den Dorfvorstand aus Arfrade heran getreten, um ein differenziertes Meinungsbild einzuholen. Nach zwei Treffen und einer insgesamt positiven Resonanz wollen wir nun das Dorf informieren. Ursprünglich war für Januar 2022 eine Dorfversammlung mit der Bürgermeisterin, dem Dorfvorstand und allen interessierten DorfbewohnerInnen geplant. Da die aktuelle Coronalage dies allerdings nicht zulässt, wollen wir nun das Dorf mittels dieser Homepage informieren. Sobald es wieder möglich ist, werden wir aber alle zu einer Dorfversammlung einladen, euch unsere Ideen präsentieren und mit euch über verschiedene Standortoptionen diskutieren.

Vorweg geben wir euch hier schon einmal einen kleinen Einblick über die Möglichkeiten, die verschiedenen Standortoptionen und deren Vor- und Nachteile.

Viele der Vorhaben können auf dem Hof Dohse realisiert werden und tangieren die Nachbarschaft kaum. Jedoch ist für die geplante Tiny House Siedlung, die SoLaWi, die Naturkita, sowie Unser Ernteglück inklusive dem geplanten Restaurant und Ferienwald, nicht genügend Platz auf dem Hof vorhanden und zusammen mit der Gemeinde und dem Dorf wollen wir über mögliche alternative Standorte diskutieren. Gerne würden wir alle Vorhaben zusammen auf einer Fläche realisieren, eine Aufteilung auf verschiedene Standorte ist jedoch auch möglich.

 

Die Wahl des jeweiligen Standortes ist abhängig von der praktischen Machbarkeit, den logistischen Herausforderungen, der Finanzierbarkeit, den rechtlichen Möglichkeiten und den Interessen der Dorfgemeinschaft und direkten Nachbarschaft.

Zur Verfügung stehen zwei direkt am Dorf anliegende Flächen (Fläche A und B in der Legende), eine direkt westlich (Fläche A) ,eine direkt östlich (Fläche B) der Straße Zum Brook. Ursprünglich war für alle Vorhaben lediglich die Fläche A im Westen vorgesehen, auf der sich bereits seit Anfang 2021 „Unser Ernteglück“ befindet. Die Fläche ist gut zu erschließen und groß genug für eventuelle Erweiterungen in der Zukunft. Die Tiny House Fläche könnte direkt an der Wohnbebauung am nord-westlichen Ende des Dorfes anschließen und das geplante Restaurant für Unser Ernteglück könnte in der bereits vorhandenen Reithalle realisiert werden. Ebenfalls wäre bei der Nutzung dieser Fläche der landwirtschaftliche Betrieb nicht tangiert und bei einer möglichen Umstellung auf ökologischen Landbau in seiner Entwicklung nicht eingeschränkt. Jedoch ist die rechtliche Realisierbarkeit der Tiny House Fläche dichter am Dorfkern wesentlich einfacher als am Rand des Dorfes. Deshalb ist nun auch die Fläche im Osten der Straße „Zum Brook“ (Fläche B) eine mögliche Standortoption geworden. Für die Wahl dieses Standortes ist jedoch eine Aufgabe der Milchviehhaltung des Betriebes Dohse notwendig. Für eine mögliche Umstellung des Betriebes auf ökologischen Landbau ist jedoch die Milchviehhaltung mit der damit verbundenen weiten Fruchtfolge, der organischen Düngung und dem monetären Ertrag von betriebswirtschaftlich erheblicher Bedeutung.  Die Aufgabe der Milchviehwirtschaft müsste also von den geplanten Vorhaben kompensiert werden. Eine mögliche Standortoption für das geplante Restaurant wäre hier zwischen dem alten Bahndamm und der der alten Raiffeisenzweigestelle, dies wäre weit genug außerhalb des Dorfes und somit würden die Anlieger kaum hiervon tangiert. Allerdings wären die Kosten der Erschließung hier sehr hoch und die rechtliche Realisierbarkeit so weit im Außenbereich wesentlich schwieriger. Die 3. Option der Standortwahl für das Restaurant wäre direkt auf dem Hof Dohse, dies wäre rechtlich wesentlich einfacher zu realisieren.

Insgesamt ist für die endgültige Wahl des passenden Standortes der einzelnen Vorhaben noch sehr viel Abstimmungs-und Abwägungsarbeit notwendig und genau hierüber möchten wir mit euch diskutieren.

Bisher fehlt uns auch noch ein guter Name für das gesamte Projekt, inklusive dieser Homepage. Gerne möchten wir euch auch an dem Namensfindungsprozess beteiligen und freuen uns sehr über eure kreativen Vorschläge.

Wohnen


Generationsübergreifendes Wohnen im Strohballenhaus

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Modellsiedlung

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Arbeiten


Unser Ernteglück

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Hof Dohse

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Leben


Natur-Kita

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Dorflädchen

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Kulturzentrum

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Kindermuseum

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